Montag, 19. Februar 2018

neue Print-Offensive






Alle Sammler von raren Zeitschriften und vor allem Filmzeitschriften können sich freuen: In Kürze werden wir Nachdrucke alter Printschätze, unter anderem die beiden mit dem zweiteiligen Mike Hunter Interview, und endlich wieder verstärkt neue Hefte auf den Markt werfen.

 Dabei wird dem alten Konzept, sowohl Beiträge über sehenswerte alte Filme als auch über Neues im Kino zu drucken, die Treue gehalten. Die Auflage wird aus Kostengründen nicht nennenswert größer, was andererseits die Gefahr der inflationären Entwertung verhindert. Wie gesagt, das Film Mäg ist und bleibt etwas für Sammler, von den Jahrgängen 2009 bis 2015 sind übrigens noch einige wenige originale Hefte zu haben; und es bleibt das einzige Filmmagazin mit Printausgabe, das in der Medienstadt Köln erscheint.          
Näheres in Kürze hier.







Mittwoch, 24. Januar 2018

Rätsel





Alle Hammer-Fans kennen die charmante britische Schauspielerin Madeline Smith (oder fast alle).



Multiple-Choice-Frage: Was tat ihr Exfreund, nachdem sie sich von ihm getrennt hatte? (Tipp: Es war auf dem Höhepunkt ihres Ruhms Ende der 60er/Anfang der 70er)

Machte er einen Selbstmordversuch?
Ging er ins Kloster?
Gab er der Sun ein langes Interview über ihre Beziehung?

Auflösung am Postende.







 Ohrfeige für Constantin


Constantin-Chef Martin Moszkowicz wollte den Filmtitel "Fack You Göthe" oder Fuck You Göthe oder wie auch immer nach der zweiten höchst erfolgreichen Fortsetzung (nur kommerziell versteht sich) als Warenzeichen rechtlich schützen lassen, doch nun hat ihm der Europäische Gerichtshof endgültig einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Brechzeiz-Linguismus mag einen großen Marktwert haben, zugleich ist er geschmack- und würdelos. Die Richter werden sich gewundert haben, wie die Deutschen mit dem Andenken an einen ihrer größten Dichter umspringen, der Titel hatte mir schon immer die Lust, die Filme zu sehen, von vornherein verdorben, nur ein paar Ausschnitte habe ich mir zugemutet. So sehr ich die EU in ihrer jetzigen Form ablehne, so sehr zolle ich diesen Richtern Respekt. Wieder einmal wird die deutsche Kultur im Ausland mehr gepflegt als bei uns. (fb)



Stalin und kein Ende   -    Wirbel um neuen Film



 "Der Stählerne" gezeichnet und real (oder eines seiner Doubles)


Nun ist es tatsächlich passiert: In Russland wurde der neue Film über Stalin, obgleich nur eine unernst gemeinte Satire, verboten; bei uns und wohl auch im englischsprachigen Ausland heißt er Death of Stalin. Unsere Stammleder erinnern sich: im letzten Post hatten wir bereits von der Absicht eines möglichen Verbots berichtet. Verstehen die Russen keinen Spaß? Offenbar jedenfalls dann nicht, wenn es um ihren blutrünstigsten Diktator und Massenmörder im 20. Jahrhundert geht. Aberr viele Russen meinen nicht erst heute, unter Stalin sei es ihnen besser gegangen, von Nimbus des "Väterchens" und des "Stählrnen" ganz zu schweigen. Bei und kommt der Film, den wir leider noch immer nicht vorab begutachten konnten, im März in die Kinos, sofern die hiesigen Stalinist keinen ähnlichen Rabatz veranstalten.




Gesichter, die uns auffielen: Walter Gross










Er war einer der sympathischsten Berliner Schauspieler und einer der größten Publikumslieblinge. In ca. 150 Filmen, meist Komödien, hat Walter Gross mitgewirkt, ohne je eine einzige tragende Hauptrolle zu erhalten. Ausgebildet an der Schauspielschule des Deutschen Theaters in der Berliner Schumannstraße, war sicherlich auch sein Engagement im legandären Kabarett der Komiker prägend für ihn. berühmt wurde Gross spätestens als Mitglied des Radio-Kabaretts "Die Insulaner". Auch für die Synchronstimme von Schweinchen Dick war Gross sich nicht zuschade. In Köln trat er in den 70er Jahren an der seite von heli Finkenzeller im Theater am Dom in dem Stück Die bessere Hälfte auf, und ich könnte mich heute noch ärgern, diuese Chance nicht wahrgenommen zu haben, Gross dort mal persönlich zu erleben. (naja, dafür zweimal  Günther Pfitzmann, aber trotzdem!). Im Kino und im Fernsehen hat Gross unzählige Male einen Spießer gespielt, der er nicht war, obwohl er so wirken und aussehen konnte.

                             
                        Eine der wenigen ernsten Rollen von Walter Gross: mit Martin Held (rechts) und Peter Mosbacher in Der Fuchs von Paris




Des Rätsels Lösung:  Er ging ins Kloster. 






Samstag, 13. Januar 2018

Stalin, Trump, Wonderwoman, Deneuve und die anderen .....










Soll man Filme verbieten?

von Frank Blum



       Wenn du einen Baum im Garten verbietest, wird das der Baum sein,                             um den sich alle reissen.   

(Bibel, Genesis, frei aber sinngemäß übersetzt


(Editorischer Hinweis: Zeilenabstand und Buchstabenart in diesem Text sind nicht optimal, aber derzeit aus technischen Gründen leider nicht besser gestaltbar.) In Russland  wird von manchen empörten Stalin-Fans ein Verbot der neuen britisch-französischen Produktion Death of Stalin gefordert. Den Grund kann man sich denken, der als schwarze Satire gedachte Film geht mit dem noch immer als nationale Ikone tauglichen Diktator offenbar allzu respektlos um. Ich schreibe dies mit Vorbehalt, da die Kölner Pressevorführung erst nächste Woche stattfindet, und werde diesen Kommentar gegebenenfalls noch ergänzen. Wie es der Zufall so will, dachte ich mir zum Jahresende, als ich den neuen Wonder Woman-Film nochmals sah: Diesen Film müsste man wirklich verbieten. Die Respektlosigkeit, mit der wir Deutsche hier mal wieder zum größten Übel der Welt verzerrt werden, schreit zum Himmel.

Dabei tut das im Ersten Weltkrieg spielende Machwerk dem General Ludendorff imgrunde noch einen Gefallen, rein äußerlich, indem der Schauspieler überhaupt nicht wie Ludendorff aussieht, sondern vergleichsweise fast sexy. Der Spaß hört aber auf, wenn die deutsche Armee hier eine Forschungsstelle betreibt, in der sie quasi das Giftgas erfunden hat und als einzige auch einsetzt. Nun ist diese Comicverfilmung freilich zunächst mal ohnehin ein Märchen, aber gerade märchenhafte Erzählungen pflegen sich besonders gut im Unterbewußtsein fest- zusetzen, das gilt auch für Filmpublikum. Und natürlich ist niemals von Ver- bündeten die Rede, das deutsche Kaiserreich hat ganz allein gegen den Rest der Welt gekämpft, dafür wird dann ein hoher Offizier im Rolls Royce zur Hauptquartiersburg gefahren, au weia! Letztlich ist klar, das Kaiserreich mit seinen Gaswaffen war der Vorläufer zum Dritten Reich mit seinen Gaskammern. Ein Kick der besonderen Art für die Israelin Gadot in der Titelrolle, dagegen anzukämpfen. Fazit:

Wonder Woman gehört verboten!


Die alte Fernsehserie war dagegen noch richtig fair.  -  Nationale Verbote haben im gegenwärtigen Zeitalter des offenen Internets freilich nur eine entsprechend begrenzte und leicht umgehbare Auswirkung, dennoch sollte die Bundesrepublik endlich einmal ein Zeichen setzen, dass man sich hierzulande nicht restlos alles gefallen lässt; auch würde es den Machern des Films richtig wehtun, weil der deutsche Kinomarkt als einer der lukrativsten der Welt plötzlich ausfiele.

Apropos Russland: Warum geht die polnische Regierung nicht hin und fordert Reparationen von Russland als dem rechtsnachfolger der Sowjetunion für die Besatzungszeit von 1939 bis 41 und dann wieder 44? Weil sie genau wissen, dass es aussichtslos ist. Da würde nicht mal der Hinweis darauf, dass Hitlers Wehrmacht und Stalins Rote Armee 1939 in Warschau eine gemeinsame Siegesparade abhielten, etwas nützen. Stattdesen halten sich die Polen ebenso wie Griechenland und selbst in Afrika Namibia an die treudoofen Deutschen, die über 70 Jahre nach Kriegsende immer noch die Rolle des alleinigen Schwarzen Peters und die Kollektivschuldtheorie akzeptieren. Polen will nun die Bundesrepublik vor einem US-Gericht verklagen.

Dabei gab es auch im Ausland schon während der Nachkriegszeit Stimmen, unter ihnen die wunderbare Israelin Daliah Lavi, die die Westdeutschen dazu aufforderten, doch endlich mehr Rückgrad und Selbstbewußtsein zu zeigen, sich nicht jeden pauschalen Faschis- musvorwurf gefallen zu lassen und dies nicht auch noch mit dem Steuergeld der Nachgeborenen zu belohnen. Wenn man sich die westdeutschen Spielfilme der 50er und frühen 60er Jahre ansieht, die im Krieg spielen, so fällt auf, dass man hier noch um so etwas wie eine differenziertere Sicht bemüht war. Selbst solche berühmt-berüchtigten Streifen wie Der Stern von Afrika sind näher an der historischen Wahrheit als die heutigen angeblich politisch korrekten Pseudo-Schulfunk-TV-Eventmovies. Und auf internationalen Festivals wurde mitunter aus Rücksicht auf die deutschen Partner betont, dass ausländische Filme mit bösen Nazis natürlich nicht pauschal gegen alle Deutschen gerichtet seinen. Dergleichen diplomatische Vorgangsweisen fehlen heute, werden von den Deutschen wohl auch gar nicht mehr erwartet. Nun fordert neuerdings der ehemalige Bundestagspräsident Thierse die Errichtung eines besonderen Mahnmals für die Opfer des deutschen Polenfeldzugs  -  wieder die übliche Geschichtsfälschung. Warum schlägt er nicht vor, dass hier zur Abwechslung mal die Russen  bezahlen? Ich stimme mit Amigo Seehofer überein, dass schon die Errichtung des Holocaust-Mahnmals des Guten zuviel war, da schon damals mehr als genug Gedenkstätten existierten, von der tagtäglichen Medienberieselung über die NS-Zeit ganz abgesehen. Selbst der ewige Meckerer Henryk M. Broder, bekanntlich mosaischen Glaubens und glühender Zionist, meist auch um persönliche Schmähungen nicht verlegen, hat die Ex-Tagesschau-Sprecherin Eva Herman in Schutz genommen, als sie in der Talkshow Beckmann erwähnte, Hilter habe immerhin Autobahnen gebaut und dafür aus der Sendung geworfen wurde. Ich stoppe hier, wen das Thema näher interessiert, möge die nächste Printausgabe lesen.


                Was ist noch echt an den beiden??? Melanias Busen ist es nicht und Donalds Haare sind es nicht, aber ihr unverfälschter slawischer Dialekt ist es und seine offenen Worte sind es mitunter.

Kaum zu glauben, aber wahr: die deutschen Medien haben Präsident Trump einen Gefallen getan. Sie übersetzen seine Deskription gewisser Länder als "shithole states" mit "Drecksloch-Staaten". Wirklich dip- lomatisch, denn die wörtliche Übersetzung lautet etwas anders, wie jeder des Englischen Kundige weiss. Trump ist tatsächlich ein unge- wöhnlicher Politiker, denn er sagt, was er denkt, nur leider manchmal am falschen Ort. Doch immerhin, er schaut dem Volk aufs Maul, und als er während seines Wahlkampfs rief, man möge sich Deutschland anseghen, es sei eine Schande, was sich dort grade abspiele, so fühlte ich mich von ihm mehr verstanden als von meiner eigenen Kanzlerin. 

Er meinte damit natürlich die Flüchtlingswelle. Und was tut Merkel angesichts der Weigerung mehrerer europäischer Länder, überhaupt Flüchtlinge aufzunehmen? Anstatt Tacheles zu reden, erfindet sie tatsächlich das beschwichtigende Wort von der "selektiven Solidarität", man glaubt es kaum! Warum geht sie nicht hin und erklärt zum Beispiel, dass Deutschland jetzt keinen einzigen Flüchtling mehr aufnimmt, solange die anderen Länder ihren Pflichten nicht nachkommen? Weil wir, nicht erst seit der allgemeinen politischen korrekten Gehirnwäsche, das Selbstbild vom Klassenprimus, vom Musterknaben verinnerlicht haben.
Ich bin durchaus kein orthodoxer Trump-Anhänger. Die Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels hätte er nicht wagen dürfen. Auch dies wird in unseren Lügenmedien nie näher hinterfragt. Sonst müsste man etwa das einräumen, was ich noch als Kind in der Schule gelernt habe: dass nämlich die Ostgrenze des israelischen Staates gar keine ist, sondern eine Demarkationslinie. Für die Pisa-Dumpfbacken der ersten und mittlerweile zweiten Generation: eine Demarkationslinie ist eine Waffenstillstandslinie, in diesem Fall stammt sie aus dem Jahre 1949.
Der nähere historische Hintergrund wird in Kürze im Heft mit dem Arbeitstitel Israel im Film, Film in Israel beschrieben. By the way: Ich habe zwar einen jüdisch klingenden Namen, bin aber katholisch getaufter Christ; vor ca. 20 Jahren bin ich aus der Kirche ausgetreten, habe mir aber meinen Glauben bewahrt.

Noch ein Wort zum vorhin erwähnten Namibia. Wir deutschen Steuerzahler des Jahres 2018 sollen eine Milliarde Euro an Namibia zahlen, weil vor über hundert Jahren ein Aufstand der Herero niedergeschlagen wurde. Ein guter Witz? Nein, schlechte Wahrheit. Die u.a. von Ralph Giordano vertretene Feststellung, der Völkermord an den Armeniern durch die Türken sei der erste Völkermord im 20. Jahrhundert gewesen, soll neuerdings ebenfalls nicht mehr stimmen. Seit neuestem werden nun Eingeborenenstämme einfach zu ganzen Völkern erklärt und die Niederschlagung eines Aufstandes dieser Stämme zum Völkermord. So einfach machen sich die politisch korrekten Gutmenschen ihre Geschichtsfälschungen, aber nicht mir mir, und schon gar nicht mit meinem Steuergeld, so weit ich es verhindern kann, eigentlich müsste man wirklich auswandern. Als Bürger Italiens oder Frankreichs hätte man zumindest Gewißheit, dass der Großteil der gezahlten Steuern auch wirklich im Lande bleibt. Stattdessen haben in Deutschland die soeben beendeten Sondierungen zur Regierungsbildung festgestellt: die EU braucht mehr Geld, also werden wir auch mehr bezahlen, ganz automatisch. Dabei laufen z.B. die Pläne Macrons unter anderem darauf hinaus, dass wir künftig den französischen Arbeitslosen das Arbeitslosengeld bezahlen sollen. Und dafür bekommt er nun den Karlspreis der Stadt Aachen für Verdienste um Europa, wohl auch ganz automatisch. 

Und den Gutmenschen noch abschließend ins Stammbuch, der historischen Wahrheit zuliebe: Wenn Namibia kein absoluter Drecksloch-Staat ist, dann aus demselben guten Grunde, weshalb in der dortigen Hauptstadt eine Straße noch immer nach Heinrich Göring benannt ist. Als hoher kaiserlicher Beamter und Diplomat sorgte er schon Ende des 19. Jahrhunderts dafür, dass die damalige Kolonie eine halb- wegs gescheite Infrastruktur bekam. Für die politische Entwicklung seines Sohnes Hermann kann er nichts. 


Catherine Millet

Und nochmals zu Frankreich. Es ist immer wieder erstaunlich, wie verschieden, grundverschieden zwei Nachbarlander, Nachbarvölker doch sein können. Als ich das quasi autobiografische Buch von Catherine Millet damals kurz nach Erscheinen der deutschen Ausgabe las, dachte ich mir: Donnerwetter, die Frau hat aber Mut. Die Kunstpublizistin beschreibt dort im Tagebuch der Carherine M. auf manchen Seiten in aller Offenheit ihre Teilnahme an Orgien der Pariser Schickeria, bis hin zu Sandwich-Arrangements etc. Diese Frau weiss wenigstens, wovon sie spricht, wen sie von Sex redet und schreibt. Unsere deutschen Pseudofeministinnen und Machismo-Kritikerinnen reagieren auf die Me too-Debatte, wie sollte es auch anders sein, typisch deutsch: Im Zweifelsfall sind alle Männer Schweine, wobei die Lesbierinnen unter ihnen sich ein Urtreil über etwas anmaßen, was sie bestenfalls nur aus der Theorie kennen. Die Südeuropäer hingegen wissen zu leben und haben dementsprechend auch mehr Wissen vom Leben. Es fängt damit an, dass eine Frau beim Flirtversuch eines Mannes natürlich oft erst mal Nein sagt, um nicht als Flittchen zu wirken, das immer sofort zu haben ist   -   auch wenn sie Ja meint!!! "Ja und nein, das kann das Gleich sein", heißt es in einem alten deutschen Schlager, an den sich offanbar niemand erinnert, obwohl er von Max Raabe neu aufgenommen wurde.
 
Französische Küche, wie ich sie liebe: Brigitte Lahaie am Gerät.

Und überhaupt, dass Liebe und Leidenschaft eben auch mit Leiden zu tun haben können, auch jenseits von Nötigung und Vergewaltigung, hat sich in Deutschland scheinbar noch immer nicht herumgesprochen, so als gäbe es im Bereich gesellschaftlicher Akzeptanz nur verweichlichten Blümchensex . Bezeichnenderweise haben denn auch die Franzosen schon vor Jahrzehnten den Marquis de Sade als wichtigen Denker der europäischen Geistesgeschichte anerkennt, während bei uns viele noch immer glauben, der Marquis sei einfach nur ein pornografischer Schmutzfink gewesen. Diese intelligente und wichtige Erklärung, der Deneuve, der Millet und 98 anderer Frauen beweist wieder einaml, dass die Südeuropäer einen sinlicheren Lebensbegriff haben. Schade höchs- tens, dass selbst in Frankreich keine hundert Männer zusammen kamen, um solch eine Proklamation wie die in Le Monde durchzuführen. 

Auch eine Deutsche, die schon lange in Frankreich lebt und dort als "das Kind von Brecht und Marlene Dietrich", symbolisch natürlich, verehrt wird, ist dabei: Ingrid Caven, Fassbinders zeitweilige Gemahlin (der Meister war entweder doch bisexuell oder es war eine Lavendelehe), und last not least unser aller Liebling, Brigitte Lahaie. Am Mittwoch fand in Paris eine öffentliche Diskussion zum Thema zwischen der Lahaie und Ra- dikalfeministin Caroline de Haas statt. Hätte ich es rechtzeitig erfahren, ich wäre hingedüst, Paris ist ja nicht weit weg, denn das war garantiert interessanter als das, was uns hierzulande als Diskussionskultur zuge- mutet wird, wo sich die Politiker oder andere Neunmalkluge von den Moderatoren und Gesprächspartnern nur noch dadurch unterscheiden, ob sie vom selben Kommunikationstrainer gecoacht wurden oder nicht. Nachdem ich schon x-mal geschrieben habe, dass Erotikdarstellerinnen oft interessanter spielen - und "spielen" meine ich durchaus auch im künstlerischen Sinne - als unsere hiesigen beamteten Film- und Fern- sehmiminnen, dürfte Brigittchen sicherlich bewiesen haben, dass sie auch in gesellschaftlichen Debatten zu parieren versteht. Dass sie was im Köpfchen hat, bewies sie als Radiomoderatorin und in einem alten Interview mit Splatting Image.



lks. Jessica Alba



Montag, 8. Januar 2018

In Memorian Wolf C. Hartwig





2015, als wir uns noch Filmclub Akasava nannten, veranstalteten wir in Köln die erste und bislang einzige Werkschau zu Ehren jenes Produzenten, der mit der Schulmädchenreport-Reihe die er- folgreichste Spielfilmserie aller Zeiten kreierte. Keine andere Serie wurde so erfolgreich in so viele Länder verkauft. Wir zeigten damals unter dem Titel "Nicht nur Schulmädchen  -  der Produzent Wolf C. Hartwig" einige Highlights aus seinem Schaffen, darunter Ein Toter hing im Netz, Madame und ihre Nichte mit Ruth-Maria Kubitschek und Edwige Fenech, der charmant gelungene Versuch der Ver- setzung einer Maupassant-Novelle ins München der späten 60er, sowie den ersten Teil von Steiner. Im Durchschnitt hatten wir zwei Zuschauer pro Vorstellung. Für aufwändige Werbung war kein Geld da und die Presse ließ und mal wieder im Stich, außerdem gilt der Prophet ja nichts im eigenen Land, in Deutschland schon gar nicht.

Die Nachrichten im Radio erwähnten seinen Tod einmal kurz, dort wurde er als Macher von "Softpornofilmen" bezeichnet, mißverständlicher gehts nimmer.  -  98 ist er geworden, der zähe Knochen aus dem schönen Düsseldorf; in Köln hatte er immerhin ein paar Semester studiert. Hartwig schenkte uns nicht nur eine ganze Parade herrlich schöner, origineller und handwerklich solider bis hervorragender Spielfilme, er war überhaupr ein gerissenes Schlitzohr vor dem Herrn, konnte sagenhaft gut mit Geld umgehen und brachte  es aus eigener Kraft zum Multimillionär, aiuch mit Finanzinvestitionen jenseits der Filmbranche, meines Wissens nie unseriös.
Sobald Akasava den Spielbetrieb wieder aufnimmt, werden wir nochmals einige Hartwig-Filme ins Programm nehmen; von Kamera und Schnitt so mancher Schulmädchenreport-Folgen können manche unserer heutigen "Auteurs" noch etwas lernen. Hartwig nahm an der Konzeption damals aktiv Anteil, er setzte sich frühmorgen in München in die Straßenbahn und horchte aufmerksam, welche erotischen Abenteuerchen vom Vorabend sich die Schulmädchen dort gegenseitig zuflüsterten.








Was die Kölner Schwulen-Mafia von Spacey, Levine und Co unterscheidet

Der große Unterschied zwischen dem angelsächsischen und dem deutschen, speziell dem rheinischen Filmbetrieb liegt darin, dass es in England und Hollywood zumindest bis zu einem gewissen Grad noch eine Art freien Arbeitsmarkt gibt, während das Film- und TV-Wesen bei uns hofflungslos verfilzt, verfettert und von Vitamin B abhängig ist. Dementsprechend haben es Frauen, Schwule und Lesben hierzulande schwer, sexuelle Übergriffe, denen sie um der Karriere willen ausgesetzt waren, öffentlich zu machen, es bedeutet weit mehr als anderswo die Gefahr, sich die Karriere damit zu ruinieren. 

Man kann einfach nicht so selbstbewusst auftreten wie in Hollywood, das gilt auch für Fälle au- ßerhalb der Schwuchtel-Szene. Die Schauspielerin Anne Tismer ist eben nicht hingegangen und hat Regisseur Wolfgang Glück nicht als alten Lustmolch geoutet, denn ihm hat sie ihre erste Hauptrolle in einem alten Fernsehfilm über Münchhausen mit Kulenkampff in der Hauptrolle zu verdanken. Man kann natürlich zynisch sein und sich auf den Standpunkt stellen, Glück wäre doch dumm gewesen, seine Machtposition nicht auszunutzen und empört zurückzuweisen, dass Frau Tismer für ihn die Beine breit machte, sie war ja doch ganz niedlich, wenn sie schon schauspielerisch nicht viel zu bieten hatte und hat. Aber Glück übertreibt es halt im Gegenteil, schon seit Jahrzehnten, das weiß jeder in der Branche, er kann es sich leisten, denn niemand spricht es offen aus. Um seine Potenz kann man den alten Bock nur beneiden.
Stattdessen wird nun neuerdings Dieter Wedel angeprangert. Ob zu Recht oder nicht, kann ich nicht beurteilen, auf jeden Fall gilt: Wäre er halber Ausländer wie Faith Akin, hätte man ihn wohl ver- schont, denn Ausländer werden hierzulande nicht angeprangert, entspricht ja nicht der allgemeinen politisch korrekten Gehirnwäsche. Aber die Causa liegt hier ohnehin anders, im Ausland kennt kein Schwein Herrn Akin, Krüger hingegen ist die einzige in Hollywood geduldete und halbwegs prominent gewordene Deutsche (natürlich um den Preis ihres ü-Umlauts). Also hat eher sie bestimmt, wer hier mitwem zu pennen hat, ihr Marktwert ist ungleich größer.




Dabei hatte einst Sibel Kekilli bei Auteur Akin genauso einen Stein im B(r)ett wie Anne Tismer bei Herrn Glück. Tu Felix Austria heißt es nicht umsonst, Glück ist Österreicher. Und hier in Köln, 600 Kilometer nordwestlich von Wien, gibt es einen Sender namens WDR, den manche mit "Warme Darm-Rammler" dechiffrieren; manche auch mit "Wegen Dildomangel Ruhetag". Seit den tagen von Gisela Marx wird hinter den Kölner Rotfunk-Kulissen gelesbelt, das sich die Balken biegen, Anne Will hat sich beruflich ebenso hochgeleckt wie der Kölner Udo Kier hochgeblasen. In Köln entwickelten sich explizit die Schwulen schon seit den 60er Jahren, als Fassbinder hier öfters weilte und mit Kier ins Bett stieg, zu einer der einflußreichsten Pressure Groups in den Medien. Heteros oder richtige Männer, wie ich lieber sage, haben in Köln in Medienberufen so gut wie keine Chance. 
Und aus demselben Grund, weshalb man Akin nicht anprangert, erwähnen die Medien, zumindest die bundesdeutschen, in ihren Beiträgen nie, dass der Produzent Harvey Weinstein und der Dirigent Levine Juden sind. Warum wohl? Juden sind immer gut, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung sind immer schlecht   -  was aber, wenn sich beides plötzlich überlappt? Ganz einfach, den Kopf in den Sand stecken und Lügen verbreiten. (fb)







Dienstag, 19. Dezember 2017

Hundert Jahre UFA





In Heft 6 dieser Zeitschrift wurde die Gründung der UFA vor 100 Jahren bereits detailliert beschrieben. Ein spezielles Themenheft zum Jubiläum ist bis gestern, dem historischen Datum, leider aus finanziellen Gründen nicht fertifg geworden, wir hoffen bald nachliefern zu können.

Schade, dassgestern in keinem der von mir gesehenen und im Radio gehörten Kultursendungen das Jubiläum erwähnt wurde. Es war ja auch genau so zu erwarten. Ein Jubiläum von Gaumont oder Pathé ohne Medienecho in Frankreich? Unvorstellbar! Andere Länder, andere Sitten. An dieser Stelle beschränken wir uns auf den Hinweis, dass die "Universum Film Actiengesellschaft" des Jahres 1917 natürlich nicht mehr viel mit dem heutigen Verwirrspiel aus Grundy Ufa, UFAFiction etc. gemeinsam hat, weder wirtschaftlich noch künstlerisch-ästhetisch und auch rechtlich nur noch sehr bedingt.
Die kontinuierliche Spielfilmproduktion hörte bereits 1945 auf, danach gab es noch eine kurze Nchzügler-Ära von Ende der 50er bis Anfang der 60er Jahre, allerdings mit einigen beachtlichen Highlights wie Käutners Schwarzer Kies und Das Totenschiff nach Salinger, Klaus Kreimeiers negative Wertung dieser Zeit in seinem Ufa-Buch von 1992 ist viel zu streng. Das Profil der heutigen, unter mehreren Pseudo-UFA-Labels firmierenden Fernsehproduktionen ist gleich Null und unter- scheidet sich in nichts von den Elaboraten anderer Hersteller. Obwohl es in Düsseldorf noch einen Ufa-Palast gibt, ist die alte Kinoketten-herrlichkeit ebenfalls dahin; signifikanterweise hat der ehe- malige Ufa-Palast in Köln unter dem verfremdenden Namen Filmpalast wiedereröffnet. Trotzdem muss man noch froh sein, denn nach wie vor haben wir zuwenige Kinos in der Stadt. Die Akasava-Lichtspiele suchen noch eine neue Spielstätte.(fb)


                                 Jessica Alba


Donnerstag, 30. November 2017

Wonder Woman - Je oller, je doller


In diesem Jahr kam die Comicgestalt erstmals und dann als Sujet von insgesamt gleich drei Filmen ins Kino; zweimal von dem israelischen Model Gal Gadot verkörpert (die ebenso eie Frau Jolie als Lara Croft wattierte BHs benötigte) und einmal, besonders interessant, in dem am 2. November angelaufenen Professor Marston-Epos, wo es um die Entstehung der Figur Wonder Woman geht.

Nach meinem Geschmack zu urteilen ist die mit Abstand beste mediale Adaption jenseits der Comics noch immer die Fernsehserie aus den 70ern mit Lynda Carter (Bild). Die erste Staffel hat es in sich, besonders natürlich der Pilotfilm, bei dem man sich besondere Mühe gab. Lynda war die Beste  -  ein Highlight ist aber auch die junge Debra Winger als ihre jüngere Schwester. Wer sich die DVD-Box kauft, macht keinen Fehler, es gibt sie aber auch nur auf Englisch, wegen der klamaukhaften Nazi-Thematik kam sie damals nicht ins deutsche Fernsehen.



Donnerstag, 23. November 2017

Heute neu






Noch ein Teddybärfilm, Paddington 2, noch ein bescheuerter Berlin-Film mit den üblichen Left-Wing-Losern, Der lange Sommer der Theorie, klingt irgendwie nachgemacht. Noch ein Genderdrama, Battle of the Sexes, bei dem man sich immerhin zu einem deutschen Zusatz im Titel, Gegen jede Regel entschlossen hat, und noch ein Film für Fans von Cate Blanchett, Manifesto, und einer für die von Diane Kruger, unser Girl in Hollywood und eigentlich Krüger, Aus dem Nichts. Soll man all das toll finden? Ansichtssache. Für mich ist nix dabei. Operation Duval mit dem grandiosen Francois Cluzet ist ein Quasi-Spuionagefilm, aber leider auch fürs Arthausprogramm letztlich doch etwas zu zah.

Der Rassenreisser Detroit von Kathryn Bigelow scheint zu beweisen, das sich seit 1967 imgrunde nicht viel zwischen Weissen und Schwarzen geändert hat. Zu Beginn ihrer Karriere drehte die Regisseuse ein paar wirklich interessante Quasi-B-Filme, weshalb die Zeitschrift Splatting Image ihr auch ein mehrteiliges Portrait widmete; so lernte ich sie damals kennen und schätzen, nicht zuletzt wegen  Near Dark von 1987.
Als Studentin waren Susan Sontag und Andrew Sarris unter ihren Dozenten  -  beneidenswert! Über die Frage, inwieweit Frau Bigelow ihre künstlerische Handschrift geändert hat, ja ändern oder ganz opfern musste, seitdem sie die richtig teuren Mainstreamschinken inszenieren darf, werden sich Filmhistoriker noch in einigen jahrzehnten die Köpfe zerbrechen oder die Hälse heissdiskutieren - und natürlich die Emanzen darüber, inwieweit ihre Regie "weiblich" ist. Viel Vergnügen! Bei Blue Steel hatten wir übrigens den Fall, dass die Frau im Regiestuhl hübscher und sexier war als die Haupt- darstellerin, jedenfalls für meinen Geschmack (die Curtis hat Klasse Titten, von ihrer Mutter Janet Leigh geerbt, aber ein seltsames unschönes Gesicht).


Kathryn an der Kamera







Montag, 9. Oktober 2017

Stell dir vor, es war Bundestagswahl und nichts ändert sich!







von Frank Blum

Zu den traurigen Dingen in Deutschland gehört es, dass alles so dermaßen unglaublich vorhersehbar ist. So wie ein Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl von mindestens ca. 10 Prozent absehbar war, so ist klar, dass diese Partei bei der kommenden Landtagswahl in Niedersachsen wieder unter die 10 Prozent rutschen wird, da im Nordwesten der sogenannten Republik die allgemeine politisch korrrekte Gehirnwäsche überproportional verbreitet ist. Was bedeutet nun das Ergebnis jenes Spektakels, dass nun 15 Tage her ist, für das Filmwesen?
Zunächst mal nichts, außer dass eine Art Subdiskussion über die Errichtung eines Bundesministe- riums für Kultur von wem auch immer begonnenen wurde. Das ist zunächst mal grundsätzlich ver- fassungswidrig, da die Kulturhoheit bei den Bundesländern liegt, der bisherige Kulturstaatssekratär ist da eigentlich schon das Höchste der Gefühle. Indessen ließ sich in der Vergangenheit die Entwicklung nicht aufhalten, dass der Außenminister für die kulturelle und damit auch kinogemäße Repräsentanz Deutschlands im Ausland zuständig wurde und der Innenminister sowie die Bundeszantrale für jugendgefährdende Medien für die Zensur (die ja offiziell nicht stattfindet, inoffiziell dafür umso intensiver).

Die bisherige Erfahrung mit diesem erst unter Schröder eingeführten Amt des Kulturstaatsministers lehrt, dass es in erster Linie auf die jeweilige das Amt innehabende Person ankommt. Der gute Bernd Neumann war in besonderer Weise kinobegeistert und sorgte gleich für einen zusätzlichen Fördertopf. Frau Grütters hat immerhin dafür gesorgt, dass der Förderpreis des Deutschen Kinematheksverbundes, der eigentlich schon gestrichen und eingespart war, wieder auferstand und fortgeführt wird. Daraus folgt: Grütters sollte im Amt bleiben, denn wer weiss, ob ein Nachfolger/in den Film nicht einfach links liegen lässt.




Freitag, 6. Oktober 2017

Neues von der Sci-Fi-Front






Es gibt den klugen Satz von Kollege Karasek selig: "Es gibt Klassiker, die man nicht ungestraft neu vefilmt." So isset, sagt der Kölner. Es mag Ausnahmen geben, die freilich meist die Regel bestätigen; ob der neue Blade Runner zu den Ausnahmen gehört, konnten wir wegen Krankheit bzw. Personal- mangel leider noch nicht checken. Das gilt ebenfalls für What Happened to Monday, der am kommenden Donnerstag anläuft.

Wir begnügen uns also an dieser Stelle mit dem Unmut darüber, dass wieder einmal der Orriginaltitel übernommen und nicht übersetzt wurde, hier doppelt ärgerlich, weil man sich unter dieser Frage, was mit Montag pasierte, mal wieder absolut nichts vorstellen kann, wenn man die Handlung nicht kennt.

Da braucht man schon die Zusatzinfo, dass es um das gesetzt geht, wonach Paare in Zukunft wegen der Überbevölkerung der Erde nur noch je ein Kind haben dürfen. Keine wirkliche Utopie also, die Rot-Chinesen hatten das schon vor Jahrzehnten für ihr Land so befohlen und nicht immer wurde es befolgt. Regie führt ein gewisser Tommy Wirkola, ein Norweger und auch Schauspieler, hier allerdings nicht, dafür sind Glenn Close und Willem Dafoe, die weibl. Hauptrolle(n) spielt Noomi Rapace (schon wieder ´ne Schwedin, wie schön. Ein Halleluja für Anita Ekbergs Enkelinnen!), sie hat Siebenlinge darzustellen  -  und eines von ihnen heißt Montag.
Hoffen wir mal, dass das Opus, für dessen Realisation sich vier Länder zusammentun mussten (mussten sie wirklich? Weniger ist mehr, bisweilen), England, die Amis, Frankreich und Belgien, so knackig geworden ist wie Frau Rapaces Hintern.






Samstag, 23. September 2017

Die neue Lara Croft: Alicia Vikander




"Soon" ist leicht übertrieben, es dauert noch ein halbes Jahr, bis der neue Tomb Raider in die deutschen Kinos kommt, nach dem jetzigen Planungsstand am 15. März 2018, aber manchmal vergeht die Zeit ja doch schnell: Nachdem mittlerweile schon Stallone-Filme ihr Remake erfahren (Judge Dredd), darf man sich auch über die nächste Lara Croft-Generation nicht wundern.

Die neue Heldin heißt Alicia Vikander. Die schlechte Nachricht: Sie ist genau wie Vorgängerin Jolie ein Protektionskind, die Muter Schauspielerin, es gibt halt keinen freien Arebitsmarkt in dem Beruf. Die gute Nachricht: Sie wirkt etwas sensibler als Frau Jolie, ist Europäerin, auch noch Schwedin und bekam schon einen Oscar für die beste weibliche Nebenrolle. Sie macht kein Hehl aus ihrer feh- lenden Oberweite (wenngleich das Bild unten Mitte leicht geschmeichelt ist), anstatt sich mit Silikon vollzupumpen - und ihr Freund ist auch noch Michael Fassbender, unser Mann in Hollywood.

In einem Spiegel-Artikel über Scarlett Johansson stand voriges Jahr zu lesen, bei Angelina wundere man sich immer, wie sie mit ihrer Spargelfigur überhaupt die schweren Waffen getragen kriegt, während Scarlett zu ihrem gesunden Appetit steht und kräftig wirkt, ohne zur Dickmadam zu mutieren. Vikander ist irgendwo in der Mitte, eher bei den Dünnen, leider, aber das ist Geschmackssache, und ein netter Anblick bleibt sie auf jeden Fall. Bleibt nur noch zu hoffen, dass ihr neues Opus etwas mehr als nur der übliche Krach-Bumm-Schrott wird.

Auf YouTube gibt es seit Kurzem Teaser und Trailer zu Tomb Raider.